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Clickertraining

Hund Cerry Lee

Clicker

Clickertraining

Woher kommt Clickertraining:
Clickertraining kommt ursprünglich aus Amerika, wo Delfine damit trainiert werden. Einen Delfin kann man für eine Trainingseinheit nicht an die Leine nehmen. Wenn ein Delfin keine Motivation hat, das zu tun, was sein Trainer von ihm verlangt, wird er wegschwimmen. Das Ziel des Trainings muss also sein, das Tier zu motivieren, aus eigenem Antrieb heraus das zu tun, was wir von ihm erwarten und nicht, es durch unsere "Hilfen" zu erzwingen.
Mittlerweile hat der Clicker in der Ausbildung fast aller Tierarten Einzug gefunden so auch in der Hundeausbildung

Mehr darüber in "Spaß mit Hund"

Das Grundprinzip:
 Das Geräusch des Clickers ist für das Tier zunächst bedeutungslos. Wird der Clicker unmittelbar vor der Gabe einer kleinen Futtermenge betätigt, lernt das Tier nach einigen Wiederholungen, dass der Clicker gewissermaßen „Futter“ ankündigt (Klassische Konditionierung). Somit wird aus einem bisher „neutralen Reiz“ ein „bedingter Reiz“, der ankündigt, dass ein Bedürfnis (nach Futter) befriedigt wird.
Zeigt das Tier ein erwünschtes Verhalten, ertönt nun der Clicker und es folgt eine Belohnung (z.B. Futter, aber auch Spielzeug und besondere Zuwendung sind möglich).
Das Tier lernt, dass sein Verhalten eine „gewinnbringende“ Konsequenz hat und wird bemüht sein, durch Wiederholung des gleichen Verhaltens mehr und öfter diesen Gewinn zu erhalten (Spielcasino-Effekt).

Was ist ein Clicker:
Der „Clicker“ als solcher ist ein Gerät, welches dem Kinderspielzeug „Knackfrosch“ ähnelt (ein geprägter Stahlblechstreifen, montiert in ein Gehäuse, der beim Biegen ein lautes Knackgeräusch erzeugt).

Vorteile des Clickers:
Der Clicker erzeugt ein Geräusch (Reiz), das im üblichen Umfeld des Tieres nicht vorkommt und auch nicht zufällig auftreten kann.
Er ist, im Gegensatz zur Stimme des Ausbilders, frei von dessen Emotionen und Stimmungen und immer gleich.
Der Clicker lässt sich „punktgenau“ betätigen, so dass man den Hund genau im richtigen Moment bestätigen kann.
Der Clicker kann auch von anderen Personen z.B. dem Trainer oder einem Trainingspartner betätigt werden so dass sich der Hundeführer voll und ganz auf seinen Hund konzentrieren kann.

Das exakte Timing

Wesentlich für das „Lernen am Erfolg“ ist, dass das Tier die Konsequenz seines Verhaltens innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraumes erfährt, so dass der Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz (die Verknüpfung) erhalten bleibt. Das Verknüpfungszeitfenster für z.B. Hunde und Katzen liegt bspw. im Bereich von 1-3 Sekunden.

(Videoanleitung... und Forum)

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